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Gender-Haus,
das regionale Chancengleichheitsbüro stellt sich vor

Das "Gender-Haus" ist das erste regionale Büro für Chancengleichheit zwischen Frauen und Männer im Kanton Redange, welches seit Oktober 2003 offiziell seine Arbeit aufgenommen hat.

Träger des Genderhaus ist ein Zusammenschluss von sechs Gemeinden, und zwar: Beckerich, Ell, Heiderscheid, Préizerdaul, Redange, und Useldange. Diese sind in der Vereinigung ohne Gewinnzweck, dem "Service à l´Egalité des chances Réiden" paritätisch durch jeweils ein Mitglied pro Gemeinde repräsentiert.

Bei Teilprojekten wird das Genderhaus auch durch die Europäische Initiative LEADER+ der Region Redange-Wiltz, des Ministeriums für Landwirtschaft, Weinbau und der Entwicklung des ländlichen Raumes sowie durch den Struktur-Fonds FEOGA kofinanziert. So zum Beispiel gibt es einige Workshops für junge Menschen im Rahmen des sog. "young gender-project" oder dem Programm "Gender- und Kompetenztraining".

Alle aktuellen Angebote des Genderhauses finden Sie auf der Homepage der Gemeinde Heiderscheid unter "Veranstaltungen".

Ziel des Genderhauses ist es, auf das Ziel der Gleichstellung der Geschlechter hinzuarbeiten sowie die Chancengleichheit zwischen Frauen und Männer, Mädchen und Jungen zu fördern, auf mögliche Geschlechter-Diskriminierung aufmerksam zu machen, und Gender Mainstreaming als Strategie der EU bekannter als bisher zu machen.

Die Mitarbeiterin im Genderhaus, die Soziologin Barbara Gemnich führt auch Beratungen durch; dabei arbeitet sie eng mit anderen regionalen Stellen zusammen:

o Elternurlaub für Mütter oder Väter
o Kinderbetreuung
o Berufsrückkehr nach der Familienphase bzw. Wiedereinstieg in den Arbeitmarkt
o Partnerschaft, Scheidung, Trennung
o Gewaltsituationen oder Mobbing

Die Angebote des Genderhauses:

o 

Projekte entwickeln, die darauf abzielen, die Beteiligung und Mitbestimmung von Frauen und Männern am gesellschaftlichen und privaten Leben zu stärken (z.B. Weiterbildung: Seminare, Konferenzen; oder Lobbyarbeit z.B. für mehr Kinderbetreuungsplätze, stärkere Inanspruchnahme des Vaterschaftsurlaub...)

o 

Informationen sammeln zum Thema Chancengleichheit und Geschlechterpolitik (Literatur, Ratgeber, Broschüren, Gesetzestexte) 

o  Vernetzung anstreben mit Frauenorganisationen, Vereinen und Betrieben (regional, national, international) 

Was bedeutet der Name Genderhaus?

Der Begriff "Gender" kommt aus dem Englischen und umfasst sowohl das "biologische Geschlecht" (= sex), als auch das "soziale und kulturelle Geschlecht" (= gender). Damit bezieht sich "gender" auf die gesellschaftlich bestimmten Rollen der Geschlechter, der Rechte und Pflichten von Frauen und Männern, Mädchen und Jungen. Was es heißt, männlich oder weiblich zu sein, variiert zwischen Kulturen und ändert sich mit der Zeit. Soziale Unterschiede zwischen Frauen und Männern sind also nicht angeboren oder vorherbestimmt.

Die Unterschiede zwischen Frauen und Männer sehen wir als Potentiale an, die es im positiven Sinne zu nutzen und zu stärken gilt.

Mit unserem Namen beziehen wir uns auch auf die Europäische Strategie "Gender Mainstreaming", die mit dem Amsterdamer Vertrag von 1999 ein Rechts-Prinzip für die Mitgliedstaaten geworden ist. Danach sollen alle Vorhaben darauf hin überprüft werden, ob und wie sie geeignet sind, ein mehr an Chancengleichheit für Frauen und Männer herzustellen oder Entwicklungsmöglichkeiten für Frauen und Männer zu erschließen, die bisher verschlossen waren.

Notre adresse / Unsere Anschrift
1, rue de Niederpallen, im Gebäude "Zärenhaus"
L- 8506 Redange/Attert
Tél. 26 62 09 87 Fax 26 62 09 47
e-mail:

Öffnungszeiten

Montag   9.00 - 12.00 Uhr
Dienstag   9.00 - 12.00 Uhr
Mittwoch

 9.00 - 12.00 Uhr und 14.00 - 18.00 Uhr 

Beratungstermine nach Vereinbarung. Alle Informationen werden vertraulich behandelt!  

 

Der Internationale Frauentag 2006 wurde im Gemeindesaal in Eschdorf feierlich begangen mit dem Kabarett der MAKADAMMEN.

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